Damit die, die wollen, auch können.

Die Schule des Handelns ist keine eigene Schule.
Wir unterstützen Lehrer:innen-Teams. Ihre Schüler:innen finden so ins eigene Lernen und Handeln.

Eine Lernstrecke ist ein Kapitel als digitale Lernlandkarte, in der Schüler:innen selbstständig lernen.

Jugendliche sitzen lachend gemeinsam auf einer Treppe
Idee

Das ist unsere Idee

Die Schule des Handelns ist ein Angebot für Lehrer:innen und Schulen. Wir wollen, dass Schüler:innen an vielen Schulen ihr Lernen selbst in die Hand nehmen.

Die Drei: Das brauchen Schüler:innen

Sinn: Ich will.Sie sehen, wofür sie etwas lernen: für Beruf, Alltag und Weiterbildung.
Arbeit: Ich kann.Sie haben klare Regeln und klare Strukturen. Dann können sie sich aufs Lernen konzentrieren.
Selbst: Ich schaff’s.Sie arbeiten mit Angeboten, die sie im eigenen Tempo selbst steuern können.

Unsere Haltung

  • Ich biete an und begleite. Ich zwinge niemanden. Die Schüler:innen steuern ihr Lernen selbst.
  • Schüler:innen sind Expert:innen in eigener Sache. Sie können ihr Können gut selbst einschätzen.
  • Mut zur Lücke. Im Training steht nur, was Schüler:innen wirklich als Grundlage brauchen. Alles andere ist Vertiefung und freiwillig.

So sieht eine Lernstrecke aus

Jede Lernstrecke ist eine Lernlandkarte mit 5 Spalten. Sie sind immer gleich.

Beispiel einer Lernlandkarte mit fünf Spalten: Einblick und Überblick, Training, CheckPoint, Bonus und Vertiefung, Reflexion und Sichern

So sieht eine Lernlandkarte aus (Beispiel: Wirtschaftliches Rechnen).

  1. Einblick & Überblick

    Die Karten „So lernst du hier“ und „Das kannst du am Ende“ (für die Schüler:innen), dazu die Termine der CHECKs.

  2. Training

    Pro Block eine Karte: Merkblatt, ein Lernmedium, Hinweis aufs Schulbuch, Übungen mit Lösungen.

  3. CheckPoint

    Pro Block eine Karte: erst mit dem ProbeCHECK üben, dann im CHECK zeigen, was sie können.

  4. Bonus & Vertiefung

    Freiwillige Aufgaben für alle, die mehr wollen. Die Schüler:innen wählen selbst.

  5. Reflexion & Sichern

    Die Schüler:innen nehmen mit, was sie gelernt haben, und machen einen Notenvorschlag.

Ein Kapitel ist in Blöcke zu etwa drei Wochen geteilt, die Lernsprints. Am Ende jedes Blocks steht ein CHECK: ein echter schriftlicher Test in der Klasse, mit Trennwänden und ohne Hilfsmittel. Als Abgabemarke stellen Sie dafür in Office Teams eine Aufgabe ein. Das Angebot ist freiwillig. Verpflichtend bleiben Schularbeit und Mitarbeit im Unterricht. Wer in Sprints lernt, hakt Teilkapitel laufend ab, zeigt Ihnen als Leistungsbeobachtung, was sitzt, und geht entspannter in die Schularbeit. Regelmäßiges Lernen ist zudem nachhaltiger als Lernen auf einen großen Tag hin.

So entsteht eine Lernstrecke

Wenn Sie selbst eine Lernstrecke bauen wollen, denken Sie vom CheckPoint her:

Zuerst klären wir, was Schüler:innen mindestens können müssen. Daraus entstehen die „Ich kann“-Sätze und der CheckPoint. Erst danach kommt das Training.

Der Doppeldiamant

So sieht der Lernweg aus. Zuerst führt er über Sinn und Training zum CheckPoint, danach geht er darüber hinaus: mit Experiment und Sichern. In der Mitte steht der CheckPoint, an dem Schüler:innen zeigen, was sie mindestens können.

„Ball im Tor“ (nach Vera F. Birkenbihl) heißt: Man sieht selbst, ob man getroffen hat. In der SdH steht Ball im Tor 1 für Aufgaben mit klarer Lösung (wiedergeben, beschreiben, anwenden), Ball im Tor 2 für offene Aufgaben, bei denen es oft mehrere gute Antworten gibt.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Das SdH-Lerndesign (der „Doppeldiamant“) wurde wissenschaftlich untersucht, an der Universität für Weiterbildung Krems (vormals Donau-Universität Krems). Mag. Claudia Zekl hat dazu am Zentrum für Angewandte Spieleforschung eine Projektarbeit geschrieben, im Auftrag der Schule des Handelns (2024).

Titelseite: Der Doppeldiamant als Bestandteil gamifizierter LernstreckenDer Doppeldiamant als Bestandteil gamifizierter Lernstrecken
Projektarbeit mit den wissenschaftlichen Grundlagen des SdH-Lerndesigns
PDF · 32 Seiten · 7,8 MB
Studie lesen →
Lernstrecken

Alle Lernstrecken an einem Ort

Eine Lernstrecke ist ein ganzes Kapitel auf einer Lernlandkarte (TaskCards). Alles zum Lernen steht dort. Aktuell finden Sie Lernstrecken für kaufmännische Fächer der Handelsschule und für Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz (PBSK).

Für Lehrer:innen: So starten Sie

  • SdH-Lernen 6.0 NEU
    Der Einstieg für alle, die selbst eine Lernstrecke bauen wollen. Sie lernen die Idee der Schule des Handelns kennen, planen vom CheckPoint her und bauen Schritt für Schritt Ihre eigene Lernlandkarte. Am Ende zeigen Sie, was Sie können.
  • Neue Autorität NEU
    Haltung und Handwerkszeug für den Klassenalltag. Sie lernen die Haltung und die sieben Säulen nach Haim Omer kennen und prüfen sich selbst an Fällen aus dem Schulalltag, ohne Test und ohne Note.

PBSK: Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz

BWRR 1 · Betriebswirtschaft, Handelsschule

BWRR 2 · Betriebswirtschaft, Handelsschule

BWRR 3 · Betriebswirtschaft, Handelsschule

Das Team

  • Christoph Weibold

    Christoph Weibold
    Lehrer für kaufmännische Fächer an der BHAK/BHAS Linz, Gründer der Schule des Handelns

  • Silvia Plasser

    Silvia Plasser
    Begleitung zur Neuen Autorität

Angebote

Zeit und Raum für Ihre Schulentwicklung

Wir bieten Zeit und Raum. Sie entwickeln Ihren Unterricht weiter, wir begleiten Sie.

Drei Personen arbeiten im Freien gemeinsam an einem Tisch mit Laptop und Notizen

Workshop & Klausur

Der Workshop am 07. bis 09.04.2027 (Seminarhotel Sperlhof) ist ausgebucht. Anmeldung nicht mehr möglich.

NEU Im Schuljahr 2027/28: Es gibt zwei neue Workshopangebote. Die Termine und Orte folgen noch. Möchten Sie informiert werden? Schreiben Sie uns, dann melden wir uns, sobald die Termine feststehen.

Das bekommen Sie in unseren Workshops:

  • Zeit für sich selbst, Ihren Unterricht und Ihre Schule
  • Impulse für neue Lernangebote und gute Lernbedingungen im Sinne der Neuen Autorität
  • Begleitung und Coaching für Ihr eigenes Projekt

Sie wählen, woran Sie arbeiten:

  1. Lernstrecken: Sie entwickeln eigene Lernlandkarten mit dem Lerndesign der Schule des Handelns.
  2. Neue Autorität: Sie entwickeln Ihren Zugang zu Macht, Stärke und Respekt im Klassenalltag.
  3. Dranbleiben: Sie arbeiten länger an einem Vorhaben, im Team und mit Coaching.

Leitung: Christoph Weibold · Referent:innen: Christoph Weibold, Silvia Plasser

Vorschau des Folders: Der neue Rahmen für EntwicklungMehr Informationen im Folder
Was Sie in Workshop & Klausur erwartet
PDF · 1 Seite · 1,4 MB
Folder öffnen →

Prozessbegleitung

Wir begleiten Ihr Schulteam in etwa acht Monaten zu einem neuen Lerndesign.

  • Tagesseminare im Großraum Linz und Begleitung direkt an Ihrer Schule (SCHILF)
  • Das Team entwickelt Ideen für passende Lernangebote und setzt sie um.
  • Die Schulleitung ist im ganzen Prozess dabei.
  • Christoph Weibold begleitet die neuen Lehr- und Lernformen (SdH-Lernen).
  • Silvia Plasser begleitet die Neue Autorität (Lern- und Arbeitsbedingungen).
  • Die Begleitung kann als schulinterne Lehrerfortbildung (SCHILF) über die Pädagogische Hochschule abgerechnet werden.

Anfrage: christoph@weibold.cc · Termine auf Anfrage / nach Vereinbarung.

Wir bleiben dran.

Kontakt

Schreiben Sie uns

Bei Fragen zu den Lernstrecken oder zu unseren Angeboten schreiben Sie uns.

Christoph Weibold

Lehrer für kaufmännische Fächer, BHAK/BHAS Linz
christoph@weibold.cc